In 44 Tagen

Schwarze Engel, dunkle Riten

Zahlenmystik, schwarze und weiße Magie – sie bilden den Mittelpunkt einer literarischen Collage von Friederike Kohn: Poetisch und gänsehautverdächtig lesen Julia Hansen und Fabian Hinrichs von Dämonen im Bannkreis, überheblichen Zauberlehrlingen, widerspenstigen Geistern und lebensgroßen Voodoo-Puppen. „Aus eins mach zehn und zwei lass gehn“, so beginnt das Hexeneinmaleins bei Goethes Faust. In Grimms Märchen und im Grimoire, dem Zauberbuch des Mittelalters, finden sich Beschwörungen und Unterweisungen, weißmagischer Liebeszauber und Verwünschungen. Weitere Textauszüge stammen beispielsweise aus Sir Walter Scotts „Briefe über Dämonologie und Hexerei“, Jorge Luis Borges‘ „Einhorn, Sphinx und Salamander“ und William Shakespeares „Macbeth“. Diabolisch-verlockend ist auch die Tonebene, die bei dieser Kooperation des Literaturfests mit den Niedersächsischen Musiktagen zu hören sein wird: Der Sound der dunklen Mächte trifft dabei auf allerhand magische Rituale und den archaischen Zauber des Voodoo. „Black Angels“, das spektakuläre Streichquartett des Amerikaners George Crumb, malt 13 suggestive „Bilder aus dem dunklen Land“. Vollendet am „Freitag, dem 13. März“ 1970, nimmt das zahlensymbolisch raffiniert kodierte Werk unmittelbar Bezug auf das Grauen des Vietnamkriegs. Im vibrierenden Kraftfeld zwischen subtiler Kammermusik, spiritistischer Séance und effektvollem Horrorsoundtrack sind die elektrisch verstärkten Streicher vielseitig gefordert: Die vier jungen Musiker des NDR Elbphilharmonie-Orchesters skandieren Zahlenreihen, sie intonieren wehmütige Gesänge auf gestimmten Gläsern und lassen ein unheilverkündendes Tamtam erklingen. Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

Schwarze Engel, dunkle Riten

Zahlenmystik, schwarze und weiße Magie – sie bilden den Mittelpunkt einer literarischen Collage von Friederike Kohn: Poetisch und gänsehautverdächtig lesen Julia Hansen und Fabian Hinrichs von Dämonen im Bannkreis, überheblichen Zauberlehrlingen, widerspenstigen Geistern und lebensgroßen Voodoo-Puppen. „Aus eins mach zehn und zwei lass gehn“, so beginnt das Hexeneinmaleins bei Goethes Faust. In Grimms Märchen und im Grimoire, dem Zauberbuch des Mittelalters, finden sich Beschwörungen und Unterweisungen, weißmagischer Liebeszauber und Verwünschungen. Weitere Textauszüge stammen beispielsweise aus Sir Walter Scotts „Briefe über Dämonologie und Hexerei“, Jorge Luis Borges‘ „Einhorn, Sphinx und Salamander“ und William Shakespeares „Macbeth“.
Diabolisch-verlockend ist auch die Tonebene, die bei dieser Kooperation des Literaturfests mit den Niedersächsischen Musiktagen zu hören sein wird: Der Sound der dunklen Mächte trifft dabei auf allerhand magische Rituale und den archaischen Zauber des Voodoo. „Black Angels“, das spektakuläre Streichquartett des Amerikaners George Crumb, malt 13 suggestive „Bilder aus dem dunklen Land“. Vollendet am „Freitag, dem 13. März“ 1970, nimmt das zahlensymbolisch raffiniert kodierte Werk unmittelbar Bezug auf das Grauen des Vietnamkriegs. Im vibrierenden Kraftfeld zwischen subtiler Kammermusik, spiritistischer Séance und effektvollem Horrorsoundtrack sind die elektrisch verstärkten Streicher vielseitig gefordert: Die vier jungen Musiker des NDR Elbphilharmonie-Orchesters skandieren Zahlenreihen, sie intonieren wehmütige Gesänge auf gestimmten Gläsern und lassen ein unheilverkündendes Tamtam erklingen.

Eventgruppen-Info:

Literaturfest Niedersachsen 2021

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Stadttheater Cuxhaven
Rathausstraße 21
27472 Cuxhaven
Deutschland

Webseite: www.cuxhaven.de/staticsite/staticsite.php?menuid=167&topmenu=13

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