In 43 Tagen

Feiertage

Wenn man die Feste feiert, wie sie fallen, hat man im Lauf eines Jahres ganz gut zu tun. Von Silvester über Karneval, Ostern und Pfingsten, sommerliche Volksfeste, Halloween und Weihnachten bis zum nächsten Silvesterfest hangelt man sich durch die Jahreszeiten. Die Ursprünge der rituellen Traditionen sind meist viel älter als die Religion: Die frühen Christen haben viele kultische Bräuche übernommen und in ihrem Sinne umgedeutet. Inzwischen ist die religiöse Bedeutung wieder verblasst, aber die traditionellen Feste sind geblieben. Denn sie geben dem Leben einen rituellen Rhythmus. Sie sind Anlässe zu Geselligkeit, zum Innehalten und Reflektieren: „Kinder, wie die Zeit vergeht!“. Heiko Postma hat literarische Werke ausgewählt, die einmal rund ums Jahr führen: Hans Christian Andersens Märchen „Zwölfe mit der Post“ spielt in der Neujahrsnacht, Carl Zuckmayer legt eine „Fastnachtsbeichte“ ab und der „Osterspaziergang“ ist nicht nur bei Goethes Faust eine unumstößliche Tradition. Im Sommer beobachtet Arno Schmidt „Kühe in Halbtrauer“, im Herbst lässt Mathias Claudius Drachen steigen und zu Weihnachten hängt Charles Dickens in „The Pickwick Papers“ den Mistelzweig auf. Gelesen werden die Texte von der Synchronschauspielerin Arianne Borbach und ihrem Kollegen Sascha Rotermund. Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

Feiertage

Wenn man die Feste feiert, wie sie fallen, hat man im Lauf eines Jahres ganz gut zu tun. Von Silvester über Karneval, Ostern und Pfingsten, sommerliche Volksfeste, Halloween und Weihnachten bis zum nächsten Silvesterfest hangelt man sich durch die Jahreszeiten. Die Ursprünge der rituellen Traditionen sind meist viel älter als die Religion: Die frühen Christen haben viele kultische Bräuche übernommen und in ihrem Sinne umgedeutet. Inzwischen ist die religiöse Bedeutung wieder verblasst, aber die traditionellen Feste sind geblieben. Denn sie geben dem Leben einen rituellen Rhythmus. Sie sind Anlässe zu Geselligkeit, zum Innehalten und Reflektieren: „Kinder, wie die Zeit vergeht!“.
Heiko Postma hat literarische Werke ausgewählt, die einmal rund ums Jahr führen: Hans Christian Andersens Märchen „Zwölfe mit der Post“ spielt in der Neujahrsnacht, Carl Zuckmayer legt eine „Fastnachtsbeichte“ ab und der „Osterspaziergang“ ist nicht nur bei Goethes Faust eine unumstößliche Tradition. Im Sommer beobachtet Arno Schmidt „Kühe in Halbtrauer“, im Herbst lässt Mathias Claudius Drachen steigen und zu Weihnachten hängt Charles Dickens in „The Pickwick Papers“ den Mistelzweig auf.
Gelesen werden die Texte von der Synchronschauspielerin Arianne Borbach und ihrem Kollegen Sascha Rotermund.

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Literaturfest Niedersachsen 2021

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