Die Geschichte Otterndorfs ist sehr vielfältig ...

um 1000
An der Medemmündung entsteht eine Wurtsiedlung, aus der das spätere Otterndorf hervorgeht.

1261
"Godefridus plebanus in Otterentorpe" urkundlich erwähnt.

1301
Das Kirchspiel Otterndorf und einzelne Kirchspielteile urkundlich genannt.

1390
Tritt in den Kämmereirechnungen der Stadt Hamburg die Bezeichnung "castrum Otterndorpe" auf.

1400
Besetzung und Niederbrennung Otterndorfs, d. h. wohl des Schlosses, durch den Erzbischof von Bremen und Wiederherstellung der Befestigung mit Hamburgs Hilfe.

1400
9. Oktober; Das "wycbeld" Otterndorf erhält das Stader Stadtrecht.

1408
Otterndorf Sitz eines Hamburger Amtmanns.

1433
9. November; Die erste vom Rat der Stadt Otterndorf ausgestellte Urkunde nachgewiesen (heute im Stadtarchiv Danzig).

1445
Lateinschule nachgewiesen.

um 1450
Eindeichung der Stadt Otterndorf.

1468
Handwerksamt der Schneider in Otterndorf nachgewiesen.

1481
Otterndorf erhält sächsisches Stadtrecht.

1482
bis etwa 1521 Münzprägung in Otterndorf.

1513
Brand der Stadt.

1524
Brandschatzung Otterndorfs durch erzbischöflich-bremische Truppen. Otterndorf zählt 107 Hausstände.

1526
Einführung der Reformation.

1529
Brand der Stadt und des Schlosses.

1541
Otterndorf erhält ein eigenes Stadtrecht.

1580
Ostertor gebaut.

1582
Polizeiordnung für Otterndorf Rathausbau befohlen.

1583
Rathausbau begonnen.

1585
Chor der Kirche erbaut.

1587
Beginn des Otterndorfer Bürgerbuches.

1614
Lateinschulgebäude errichtet.

1615
Verstärkung der Befestigung des Schlosses und der Stadt Bau der "neuen Brücke" über den nördlichen Wallgraben Dachreiter auf das Ostertor gesetzt.

1641
Torhaus des Schlosses erbaut.

1663
Schloßneubau.

1664
Neuer Altar für die Kirche geschenkt.

1685
Rathauserweiterung.

1717
Schwere Sturmflut setzt auch die Altstadt unter Wasser.

1739
Kirchenschifferneuerung.

1750
Wälle mit Bäumen bepflanzt

um 1760
Pflasterung der Straßen größtenteils beendet.

1773
Amtshaus auf dem Schloßplatz erbaut.

1778
J. H. Voß Rektor der Otterndorfer Lateinschule (bis 1782).

1801/02
Erbauung des Werkhauses in Osterende-Otterndorf (Ayeckesche Stiftung).

1803/07
Neubau des Kirchturms.

1806
Abbruch der Kirchhofsmauer, Friedhofsverlegung, Durchführung der Reichenstraße zur Medembrücke.

1810
Jerome, König von "Westphalen", besucht Otterndorf. Otterndorf wird als "Commune" Teil des französischen Kaiserreichs (bis 1813).

1825
Schwere Sturmflut droht die Otterndorfer Schleuse zu zerbrechen.

1828
Obergeschoß mit Glocken-Dachreiter auf die Lateinschule gesetzt.

1837
Gründung einer "Sparkasse für das Land Hadeln" (zunächst im ständischen "Landeshaus" zu Otterndorf untergebracht. Optische Telegraphenstation auf dem Otterdorfer Kirchturm (bis 1850).

1846
Neue Stadtverfassung.

1847
Gründung des "Hadler landwirtschaftlichen Vereins".

1848
Bildung einer Bürgergarde. Erstmals erscheint eine Otterndorfer Zeitung.

1852
Die Stadt wird Sitz des neuen hannoverschen Amtes Otterndorf, bleibt selbst aber amtsfrei.

1854
Fertigstellung des "Hadler Kanals".

1856
Abbruch des Ostertores.

1862
Hannovers letzter König, Georg V., besucht Otterndorf.

1862
Gründung des TSV Otterndorf

1863
Gründung des Hadler Schützencorps

1865
Abbruch des Westertores.

1866
Erbauung der ersten festen Medembrücke (1974 abgerissen und 1975 durch einen breiteren Neubau ersetzt.

1873
Einweihung des Denkmals für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges, 1870/71.

1877
Gründung eines sozialdemokratischen Wahlvereins in Otterndorf.

1881
Die Eisenbahn kommt nach Otterndorf. Errichtung eines Postgebäudes an der Wesermünder Straße.

1883
Eröffnung des Bahnhofgebäudes.

1884
Errichtung eines Postgebäudes an der Wesermünder Straße.

1887
Gründung des DRK-Ortsvereins

1892
Einweihung des Königlichen Realprogymnasiums

1900
500-Jahr-Feier Stadt Otterndorf

1901
Stadtverschönerungs- und Fremdenverkehrsverein gegründet

1903
Gründung der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft

1904
Errichtung einer städtischen Gasanstalt

1905
Anbau des Heizraumes an der Ostwand der Kirche.

1907
Sparkassengebäude in der Cuxhavener Straße fertig gestellt.

1909
Gründung der Fa. Sauerkraut–Paulsen

1914
Eröffnung des Kreiskrankenhauses

1921/22
Otterndorf wird an das elektrische Stromnetz angeschlossen.

1922
Seit 1922 wird in Otterndorf nach sportlichen Regeln Fußball gespielt.

1927
Gründung des Schützenvereins "Schleusenschützen".

1928
Erbauung des Otterndorfer Schöpfwerkes am Elbdeich

1929
Eingemeindung der selbständigen Kirchspiele Westerende und Osterende Otterndorf

1930
Siedlung Hindenburgstraße begonnen

1930
Gründung der Ortsgruppe der NSDAP

1932
Otterndorf wird Sitz des neuen Kreises Land Hadeln

1933
Bau der Mietshäuser in der Schleusenstraße. Die Nazis verbrennen Fahnen des "alten Systems".

1935
Aufstellen des Wasserbehälters der städtischen Wasserleitung im Kirchturm.

1948
Gründung des Landvolkverbandes Land Hadeln.

1948
Im Kranichhaus wird Niedersachsens erstes Kreisarchiv eröffnet.

1949ff
Siedlungen in den Gemarkungen Wellingsbüttel, Schweineweide, Hornweide werden gebaut

1950
550-Jahr-Feier der Stadt Otterndorf

1950
Neugründung des Otterndorfer Verkehrsvereins

1951
Gründung des Brieftauben-Zuchtvereins.

1952
Auf Kreisebene wird eine Partnerschaft mit den Labiauern gegründet. Das Labiau-Museum befindet sich im Torhaus.
Errichtung eines katholischen Gotteshauses an der Wesermünder Straße.

1956
Die Molkereigenossenschaft verlegt ihre Produktionsstätte von der Medemstraße in die Wesermünderstraße.

1957
Gründung der "Kranichhaus-Gesellschaft".

1958
Das neue Kreiskrankenhaus an der Großen Ortstraße wird in Betrieb genommen.

1959
Nach Umbaumaßnahmen bezieht der Landkreis Land Hadeln das alte Krankenhaus am Großen Specken 7.

1961
Dr. Herbert Augat gründet Galerie "studio a".

1961
Beginn der Anlage einer Vollkanalisation im Stadtgebiet.

1961
Dr. Herbert Augat eröffnet in seinem Otterndorfer Privathaus eine Ausstellung moderner Kunst.

1962
Nach einer schweren Sturmflut mit großen Schäden im Gefolge wird mit der Erhöhung des Seedeichs auf 7,70 Meter begonnen.

1962-2003
Intensivierung des Fremdenverkehrs mit Zentrum um den Norderteiler See. In den folgenden Jahren entsteht dort eine umfangreiche Feriensiedlung, Bau eines Südsee und einer künstlichen Seenplatte mit schmucken Ferienhäusern

1963
Die Landeshauptstadt Hannover errichtet in Müggendorf das Jugend-Sommerzeltlager "Hinrich-Wilhelm-Kopf".

1965
Johann-Heinrich-Voß-Schule in der Schulstraße eingeweiht.

1969
Stilllegung der städtischen Gasanstalt.

1970
Otterndorf wird Sitz der neugebildeten Samtgemeinde "Hadeln".

1972
Freigabe der zweiten festen Medembrücke im Norden der Stadt.

1974
Erschließung eines Gewerbe- und Industriegebietes im Süden der Stadt.

06.08.1974
Erste Ausstellung des "studio a" im Torhaus.

1975
Bau des Solebades in der Goethestraße und Eröffnung des Hallenbades.
Abbruch des Denkmals für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71.
Bau der neuen Medembrücke.
Schulzentrum in der Schulstraße

1976
Schwerste Sturmflut in der Geschichte der Stadt, richtet aber verhältnismäßig wenig Schaden an.

Seit 1976
jährliches "Altstadtfest" mit ständig etwa 40.000 Besucher.

1977
Nach langjährigen Vorbereitungen und Vorarbeiten wird der Ausbau der Otterndorfer Ortsdurchfahrt abgeschlossen. Die ersten diesem Zweck dienenden Abbruchmaßnahmen fanden schon ein halbes Jahrhundert zuvor statt.
Mit der Auflösung des niedersächsischen Kreises "Land Hadeln" und seinem Aufgehen in dem neuen "Landkreis Cuxhaven" verliert Otterndorf den Kreissitz.
Eröffnung des Altenheims am Süderwall.

1980ff
Erschließung und Bebauung der Gemarkungen Offensche Hörn I-IV, Kochenbüttel I-II, Am Alten Deich I-III, Marienthal I-III, Küvers Trift, Medemland, Gewerbegebiet Raiffeisenstraße

1982
Stadtverwaltung nimmt Sitz im Hadler Haus in der Marktstraße

26.10.1985
Das "studio a" zieht in die Stadtscheune um.

1985
Otterndorf schreibt erstmals Stadtschreiber-Stipendium aus.

1987
Städtepartnerschaft mit Sheringham, England

1997
Erweiterung des Solebades.

1998
Otterndorf wird Nordseebad und erhält das dazugehörige Prädikat.

2000
600-Jahr-Feier der Stadt Otterndorf
Eröffnung des Johann-Heinrich-Voß-Literaturmuseums.

2000
Die Puppenstube wurde im Jahr 2000 eröffnet.

26.05.2001
Eröffnung der Spiel- & Spaß-Scheune

2002
Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses am Liebesweg

2003
Bau einer Druckleitung von Otterndorf zum Klärwerk Cuxhaven

2005
Erweiterung Sole-Therme Saunaeinweihung

2007
Das "studio a", jetzt Museum gegenstandsfreier Kunst, zieht in das Gebäude der Kreissparkasse-Mitte, Marktstraße.

2008
Fertigstellung der Seelandhallen Achtern Diek

2009
Fertigstellung der Umgehungsstraße

01.01.2011
Zusammenschluss der Samtgemeinde Hadeln mit der Samtgemeinde Sietland zur
Samtgemeinde Land Hadeln.

2011
Beginn des Rückbaus der Ortsdurchfahrt Otterndorf "Rückgebaut - nach vorn geschaut!"

2013
Fertigstellung des Schulzentrums an der Schulstraße.

2014
Erweiterung der Sole-Therme mit einem Blockheizkraftwerk und Einweihung im Dezember nach den Umbaumaßnahmen in der Saunalandschaft.

2014
Fertigstellung des Pavillions im Garten der Seelandhallen Achtern Diek.

2014 - 2015
Bau eines zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) in Otterndorf am Liebesweg/Schulstraße beim Schulzentrum - Spatenstich - Einweihung 

2015
Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Otterndorf

01.11.2016
Zusammenschluss der Samtgemeinde Land Hadeln mit der Samtgemeinde Am Dobrock zur
Samtgemeinde Land Hadeln.

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